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Trennungskind-eine kleine Geschichte

Trennungskind © Bianka Mertes
Korrigiert von Andrea Any vielen lieben Dank dafür

Jens hatte gerade heute Geburtstag. Er ist nun elf Jahre alt. und ist elf Jahre alt geworden. Sie hatten eigentlich eine Geburtstagsparty mit der Verwandtschaft geplant. Aber leider war, wie so oft, sein Vater nicht da. Nur Oma, Opa und seine Mutter feierten mit ihm. Am Abend als er schon im Bett lag, hörte Jens, wie seine Eltern stritten. Das kam die letzte Zeit immer öfter vor. Zwar machten sie das immer nur, wenn er im Bett lageigentlich schlafen sollte, aber trotzdem bekam er jedes Mal alles mit. Plötzlich wurde eine Tür zugeschlagen. Sein Vater fuhr mit dem Auto weg. Er hörte, wie seine Mutter in der Küche weinte. Jens verstand nicht, warum seine Eltern sich immer wieder stritten. Hatten sie sich denn gar nicht mehr lieb? Jens kannte ein Mädchen in seiner Klasse, das genau das selbe erlebt hatte. Ihre Eltern hatten sich nach den ganzen Streitereien getrennt und sie durfte ihren Vater nur alle zweijedes zweite Wochenenden sehen. Er hatte Angst, dass es bei ihnen auch so weit kommen würde. Sein Vater war ja sowieso schon kaum noch zu Hause und unternahm etwas mit ihnen. Vielleicht hatten sie sich ja schon getrennt, nur Jens hatten sie noch nichts davon erzählt. Er schlich sich in die Küche, in der seine Mutter immer noch weinend am Küchentisch saß. Er musste einfach wissen, ob seine Eltern sich trennen würden oder nicht. Tröstend nahm er seine Mutter in die Arme. Es tat ihm weh, wenn sie so weinte und er ihr nicht helfen konnte. Schließlich fragte er sie, ob sein Vater noch mal wiederkommen würde. Die Mutter sah ihn erstaunt an und meinte schließlich, dass er sich darüber keine Gedanken machen bräuchte. Aber genau das tat er. Er wollte nicht, dass seine Eltern sich trennten. Schließlich hatte er beide sehr lieb und wollte mit beiden zusammen leben. Er konnte sich nicht vorstellen, wie es wäre seinen Vater nur alle zwei Wochen einmal kurz zu sehen. Jeden Geburtstag oder Weihnachten wäre er dann mit seiner Mutter alleine. Das wollte er auf jeden Fall verhindern. Er lag schon lange wieder im Bett, als sein Vater wieder nach Hause kam. Er nahm sich vor, da jetzt Wochenende war, mit seinen Eltern ein ernstes Gespräch zu führen. Das hieß, wenn sein Vater nicht wieder arbeiten müsstemusste. Als er aufwachte saßen seine Eltern schon am Frühstückstisch. Sie redeten keinen Ton miteinander. Sein Vater las die Zeitung und trank ab und zu an seinem Kaffee. Seine Mutter aß ihr Marmeladenbrötchen. Jens setzte sich zu ihnen. Er sah von einem zum anderen. Immer noch totenstilleTotenstille. Es reichte ihm. Erwachsene müssen doch in der Lage sein, miteinander zu reden. Also da war es bei den Kindern doch ganz anders. Wenn sie Probleme miteinander hatten, redeten sie darüber und vertrugen sich wieder. Jens war sauer auf seine Eltern. Er schlug mit der Faust auf den Tisch. Das Geschirr rappelte und ein Glas flog fiel um. Erschrocken sahen seine Eltern zu ihm rüber. Nur Jens blieb nicht wie angewurzelt sitzen. Es sprudelte alles aus ihm heraus, was sich die ganze Zeit in ihm angesammelt hatte. Er redete und redete. So vertieft, bekam er nicht mit, dass seine Eltern da saßen und lachten mussten. Erst als er mit seinen Ausführungen fertig war, fiel ihm auf, dass seine Elternsie sich mittlerweile vor lachen krümmten. Jens verstand die Welt nicht mehr. Erst zankten sie sich lautstark bis zum geht nicht mehr und jetzt saßen sie hier und lachten sich kaputt. Er wollte wissen, was eigentlich los war. Nachdem seine Eltern sich beruhigt hatten,ausgelacht hatten, erklärte sein Vater, warum sie sich überhaupt gestritten hatten. Seine Mutter hatte sich darüber aufgeregt, dass er immer Überstunden machen musste und nie zu Hause war, wenn sie ihn brauchte. Sie war nicht sauer auf ihn, sondern auf seinen Chef. Aber sein Vater wollte das eigentlich auch nicht mehr. Nie hatte er Zeit für ihn oder seine Mutter und das fehlte ihm. Er konnte aber nicht kündigen, solange er keine andere Arbeit gefunden hatte, denn er musste ja schließlich das Geld verdienen, damit sie leben konnten. Als er gestern Abend gegangen war, war er bei seinem Chef und übergab die Kündigung, nachdem er ihm die Meinung gesagt hatte. Am Mittag hatte er von einer anderen Firma die Zusage für einen neuen Job bekommen. Deshalb konnte er auch nicht an der Geburtstagsparty teil nehmen. Aber das hatte jetzt ein Ende. Jeden Abend war sein Vater pünktlich zu Hause. Und auch am Wochenende hatten sie alle wieder Zeit füreinander. Jens hatte solche Angst davor, ein Trennungskind zu werden, dass er überhaupt nicht mitbekommen hatte, war was eigentlich los war. In Zukunft würde er erst fragen, bevor er sich unnütz Sorgen um etwas machte, was gar nicht nötig ist. Es war toll, endlich wieder mit seinen Eltern Zeit zu verbringen. Und natürlich auch, dass sie sich nicht mehr stritten.
28.4.14 09:38
 
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