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Schneegestöber © Bianka Mertes

Es ist November. Der erste Schnee des Jahres fällt. Jana freut sich so sehr darüber, dass sie es kaum erwarten kann, draußen zu spielen. Jana ist ein Winterkind. Sie ist im Dezember geboren. Die ersten Kinder sind schon draußen und bauen einen Schneemann. Andere machen eine Schneeballschlacht. Nur Jana sitzt noch am Fenster und wartet darauf, dass ihre Mutter sie endlich anzieht. Ihr fragt euch jetzt sicher, warum Jana das nicht selber macht? Dafür gibt es einen guten und gleichzeitig schlimmen Grund. Jana sitzt im Rollstuhl. Sie hatte vor fünf Jahren einen schrecklichen Unfall. Während sie mit einem Ball spielte, rollte er auf die Straße und Jana rannte hinterher. Leider hatte sie das Auto nicht kommen sehen, dass in dem Moment angefahren kam. Auch der Fahrer hatte sie zu spät gesehen und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Jana lag danach lange Zeit im Krankenhaus. Schließlich bekamen sie und ihre Eltern die Diagnose vom Arzt. Sie würde nie wieder laufen können und den Rest ihres Lebens im Rollstuhl verbringen müssen. Aber trotz allem war sie ein Kind und wollte genau wie anderen spielen. Endlich kam ihre Mutter und zog sie an. Es fehlten nur noch eine dicke warme Jacke, ein Schal, eine Mütze und Handschuhe. Nachdem sie fertig war, schob ihre Mutter sie in den Gemeinschaftsgarten und ging wieder zurück ins Haus. Jana kannte hier kaum jemanden, weil sie erst vor kurzem hier hin gezogen waren. Sie beobachtete, wie die Kinder ausgelassen miteinander spielten und lachten. Jana fühlte sich ausgeschlossen. Wie gerne wäre sie jetzt doch mit den anderen herumgetobt. Sie wollte auch einen Schneemann bauen, aber mit dem Rollstuhl war das unmöglich. Plötzlich traf sie ein Schneeball am Kopf, der sich während des Spiels der anderen verirrt hatte. Aufgeregt kam ein kleiner Junge zu ihr gelaufen. Er entschuldigte sich immer wieder bei ihr. Doch Jana musste nur laut lachen. So viel Spaß hatte sie schon lange nicht mehr gehabt. Nach und nach versammelten sich noch mehr Kinder um Jana herum. Alle begutachteten sie, was ihr schon eher unangenehm war. Schließlich saß sie nur im Rollstuhl und mehr nicht. Eins der Mädchen, das in ihrem Alter war, fragte plötzlich, ob sie keine Lust hätte, mit ihnen zusammen zu spielen. Erst zögerte sie noch, aber nachdem die Kinder sie einfach mit auf die Wiese genommen hatten, blieb ihr sowieso keine andere Wahl. Ein anderer Junge formte Schneebälle und legte sie Jana auf den Schoß. Danach verteilten sich alle und warfen mit Schneebällen nur so um sich. Auch Jana warf einen nach dem anderen. Zwischendurch warf sie sogar einige der Kinder ab. Sie kam sich vor, als wäre sie ein ganz normales Mädchen, das nur ihren Spaß hatte. Für einen Moment lang hatte sie den Rollstuhl total vergessen. Sie gehörte einfach nur dazu, lachte und ließ ihren Gefühlen freien Lauf. Ihre Mutter stand oben am Fenster und beobachtete alles. Sie war so stolz auf ihre Tochter und freute sich, sie endlich wieder so ausgelassen lachen zu sehen. Sie war sich sicher, dass Jana trotz ihrer Behinderung ihr Leben meistern würde. Als Jana am Abend todmüde ins Bett fiel, erzählte sie ihrer Mutter, dass die Kinder sich am nächsten Tag wieder mit ihr verabredet hatten. Sie war glücklich, dass die Kinder sie so mochten, wie sie war. Ein Kind, das zwar an einen Rollstuhl gefesselt und trotz allem noch ein Kind war, mit dem man prima spielen konnte. In dieser Nacht träumte sie nicht wie sonst von ihrem großen Wunsch, endlich wieder laufen zu können. Nein, sie träumte davon, dass sie im Rollstuhl saß und mit ihren Freunden spielte, die ihr das Gefühl gaben, ein ganz normales Kind zu sein.
30.4.14 09:51
 
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