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Nicht gerade passend aber ;-)

Nicht gerade passend zur Jahreszeit aber was solls
Danke Andrea Any für die Korrektur :-)

Tina und der Weihnachtstraum © Bianka Mertes

Tina ist sechs Jahre alt und vor drei Monaten in die erste Klasse gekommen. Sie hatte sich so sehr auf die Schule gefreut, aber auf eins freute sie sich noch viel mehr. Weihnachten.
Jetzt sind es nur noch zwei Wochen, bis der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten, den Rentieren und einem riesigen Sack mit vielen bunten Geschenken kommt. In der Küche roch es schon nach Plätzchen, die ihre Mutter mit vielen bunten Farben, Zuckerguss und Zuckerstreuseln verziert hatte. Tina durfte sogar die Schüsseln ausschlecken und sah nach jeder, immer wie ein kleines Ferkelchen aus.
Sie war gerade mal seit zwei Tagen in der Schule, als sie tränenüberströmt nach Hause kam. Auf Drängen ihrer Mutter erzählte sie schließlich, was geschehen war. Ein Junge aus der dritten Klasse hatte die Kinder, die sich in der Pause über den Weihnachtsmann und ihre Wünsche unterhalten hatten, ausgelacht. Er ärgerte sie damit, dass es den Weihnachtsmann überhaupt nicht geben würde. Ihre Eltern würden die Geschenke kaufen und Weihnachten wäre ein einziger, großer Schwindel. Ihre Mutter versuchte sie zu trösten, aber Tina war am Boden zerstört. Ihr Traum vom Weihnachtsmann, der all die herrlichen Geschenke brachte, sollte wirklich gelogen sein? Auch ihr Vater versuchte, sie wieder aufzumuntern und erklärte ihr, dass dieser Junge wahrscheinlich keine Träume mehr hatte und daher den Glauben an den Weihnachtsmann verloren habe. Doch Tina gab sich mit all diesen Versuchen, sie wieder aufzumuntern, nicht zufrieden. Sie musste einfach selbst herausfinden, ob es ihn nun gab oder nicht.
Nachts als ihre Eltern bereits schliefen, machte sich Tina auf die Suche nach Geschenken. Wenn wirklich ihre Eltern die Geschenke kauften, dann mussten sie sie ja auch irgendwo im Haus verstecken. Sie ging als erstes in die Küche. Dort hielt ihre Mutter sich ja schließlich am meisten auf. Einen Schrank nach dem anderen durchstöberte sie gründlich, aber leise, um ihre Eltern nicht zu wecken. Sie fand nichts. Aber das hieß ja nicht, dass sie nicht woanders im Haus waren. Also sah sie als nächstes im Wohnzimmer nach. Auch da … nichts. Tina wurde langsam müde und beschloss, am nächsten Abend weiter zu suchen. Sie suchte im Bad, in der Garage und im Gästezimmer. Wieder nichts. Jetzt war nur noch ein Zimmer übrig. Das Schlafzimmer ihrer Eltern. Aber dieses zu untersuchen, war sehr schwierig. Schließlich konnte sie ja nachts nicht hinein, wenn ihre Eltern darin schliefen.
Am nächsten Tag nach der Schule bekam sie dann die Gelegenheit. Ihre Mutter musste noch kurz weg, um ein paar Sachen zu kaufen, die sie vergessen hatte. Sie war jetzt am letzten Schrank angelangt und bis dahin hatte sie nichts gefunden. Langsam öffnete sie die Tür und hoffte, wieder nichts zu finden. Sie wünschte sich so sehr, dass es den Weihnachtsmann gab.
Sie starrte gerade in den offenen Schrank und erschrak, als ihre Mutter plötzlich hinter ihr stand. Tina war verlegen und schämte sich, weil sie in den Schränken herumgewühlt hatte. Ihre Mutter war nicht böse auf sie. Sie verstand, warum sie das getan hatte und nachdem sie die Schränke wieder aufgeräumt hatten, gab sie Tina ein Glas warme Milch und ein paar Kekse. Dann setzte sie sich zu ihr.
„Weist du Mäuschen, es gibt viele Menschen, die nicht mehr an den Weihnachtsmann und seinen Zauber glauben. Und ich finde, dass diese Menschen nicht wirklich träumen können oder glücklich sind. Nur weil wir ihn nicht sehen, heißt das nicht, dass es ihn nicht gibt!“ Erklärte sie und legte Tina die Hand auf ihr kleines Herz. „Solange du an ihn glaubst und ihn in deinem Herzen trägst, wird es den Weihnachtsmann auch geben!“ Tina hatte verstanden. Von jetzt an sollte nichts und niemand sie mehr davon abbringen, an den Weihnachmann zu glauben.
Dann war es soweit. In ihrer Familie war es Tradition, dass die Geschenke erst am ersten Weihnachtstag ausgepackt wurden. Tina war so aufgeregt, dass sie nicht einschlafen konnte.
Plötzlich hörte sie von unten aus dem Wohnzimmer ein Geräusch und schlich sich die Treppe hinunter. Als sie an der Tür ankam, blieb sie wie angewurzelt, mit pochendem Herzen, offenen Mund und großen Augen, stehen. Da stand er. Groß, dick, mit einem riesigen Sack auf dem Rücken. Der weißbärtige Mann in seinem roten Mantel drehte sich zu ihr um und lächelte sie an. Als Tina sich von dem Schrecken erholt hatte, und etwas sagen wollte, legte er einen Finger auf seinen Mund und machte „Psss!“ Dann drehte er seine Hand in der Luft und plötzlich war Tina wieder in ihrem Bett und schlief tief und fest. Sie träumte vom Weihnachtsmann, der ihr die Geschenke überreichte.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, wunderte sie sich, dass sie im Bett lag. Vielleicht hatte sie ja doch alles nur geträumt. Sie sprang auf und rannte die Treppe hinunter ins Wohnzimmer. Staunend und mit leuchtenden Augen sah sie sich in dem wunderschön geschmückten Raum um. Ein Weihnachtsbaum ragte bis an die Decke. Mit seinen goldenen und roten Kugeln, Lametta und den vielen Lichtern brachte er den ganzen Raum zum Strahlen. Überall hingen rote Schleifen und goldene Girlanden. Es sah aus wie in einem Märchen. Unter dem Baum lagen viele bunt verpackte Geschenke und ein ganz besonders schönes. Es war für Tina. Ihre Mutter, die inzwischen auch im Zimmer war, las ihr die Karte vor, die am dem Geschenk hing.
„Liebe Tina. Dieses Geschenk ist nur für dich. Ich will mich bei dir bedanken, dass du nicht vergessen hast, dass es mich gibt und weiter an mich glauben wirst. Ich wünschte, es gäbe mehr Menschen wie dich, dann wäre die Welt ein friedlicher Ort aus Liebe und Glaube! Es ist mir eine große Ehre, dich persönlich kennen gelernt zu haben. Der Weihnachtsmann.“
Ein Wort war Tina sofort aufgefallen. Persönlich. Also hatte sie das ganze doch nicht geträumt und sie hatte vergangene Nacht wirklich den Weihnachtsmann gesehen.
Sie war stolz auf sich selbst, dass sie nicht auf andere gehört und den Glauben an den Weihnachtsmann nicht verloren hatte. Denn was wäre die Welt schon ohne etwas, an das man glauben und auf was man hoffen kann?
2.5.14 10:47
 
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